Fernsehserien

Posted on Sunday 28 February 2010

Eigentlich sehe ich nicht fern. Für Nachrichten, Dokumentationen und Reportagen eignet sich das Internet weitaus besser, denn man entscheidet selbst über den Themenbereich, für den man sich interessiert. Für alles andere gibt es Kino und das Internet. Und doch gibt es einige gute Fernsehserien (die ich, wenn sie in der englischen Originalfassung im deutschen Fernsehen zu sehen wären, bestimmt auch im Fernsehen geschaut hätte), die sich prima dazu eignen, sich die Semesterferien vorlesungsfreie Zeit zu vertreiben, und in Klausurphasen streng verboten gehören:

  • Firefly. Warum diese Serie nach 14 Folgen abgesetzt wurde, ist denjenigen großen Teilen der Bevölkerung dieses Planeten, welche mit Firefly vertraut sind, ein Rätsel. Eine gelungene Mischung zwischen Science Fiction und Western, bei der es vorkommen kann, dass nach einer Reise an den Rand der Galaxie auf den dortigen Planeten plötzlich zu passenden Gitarrentönen auf Pferden über eine weite, begraste Ebene geritten wird. Ein weiteres Plus: Man versteht endlich auch all jene unzähligen xkcd-Comics.
  • Doctor Who (Original; Neue Serie). Der Klassiker, der sich dank dem Guinness-Buch der Rekorde als längste Scifi-Serie der Welt bezeichnen darf. Es geht um einen humanoiden Außerirdischen, “the doctor” genannt, welcher in einer TARDIS, die von außen aussieht wie eine britische Polizeizelle der 50er Jahre, durch Raum und Zeit reist, begleitet von weiblichen Companions (nicht im Firefly-Sinne).
    Die letzten ausgestrahlten DW-Staffeln sind allein schon wegen des Hauptdarstellers David Tennant sehenswert.
  • Dr Horrible’s Sing-Along Blog. Ein insgesamt fünfundvierzigminütiges Filmmusical in drei Teilen. Billy führt ein geheimes Doppelleben als Superschurke Dr Horrible, dessen oberstes Ziel es ist, in die Evil League of Evil aufgenommen zu werden. Von Firefly-Macher Joss Whedon, mit Neil Patrick Harris, Felicia Day und Nathan Fillion in den Hauptrollen und unübertrieben aaaabsolut sehenswert.
  • Torchwood. Ein Doctor Who-Spinoff, welches sich um das Torchwood-Institut zur Erforschung und Kontrolle außerirdischer Aktivitäten auf der Erde dreht, welches im Zeitrahmen der Serie von Captain Jack Harkness geleitet wird. Sowohl Torchwood als auch der Captain kamen in Doctor Who vor, was den lustigen Effekt hat, dass Doctor Who-Fans mehr über Torchwood wissen als Torchwood-Fans (wobei ich natürlich vernachlässige, dass unter den Fangemeinden gewisse Schnittmengen bestehen).
  • Terminator: The Sarah Connor Chronicles. Weniger actiongeladen als die Terminator-Filme, bietet Terminator: TSCC durchaus einiges, was das Herz eines Science Fiction-Liebhabers begehrt: Die technologische Singularität, Roboter, die die Menschheit zerstören wollen, zeitreisenbedingte Kausalitätsschleifen und ziemlich attraktive Hauptdarsteller.
  • The Big Bang Theory. Leonard und Sheldon sind zwei Caltech-Physiker, die in einer WG zusammen wohnen, als eine sehr attraktive, blonde Cheesecake Factory-Kellnerin in der Wohnung neben ihnen einzieht. Es beginnt eine unterhaltsamer Anreihung jener Missverständnisse, die an Reibungsflächen zwischen Nerdtum und sonstiger Welt zu entstehen pflegen.
    Zugegeben: Es ist eine Sitcom, und das Hintergrundgelächter ist eher nervtötend als notwendig (als müsste man auf jeden Witz erst hingewiesen werden). Aber davon mal abgesehen, erwischt man sich bereits nach einigen Folgen bei der Frage, ob die Big Bang Theory so ist wie das Leben oder umgekehrt. Und ob das Leben schon so war, bevor man angefangen hat, die Big Bang Theory zu gucken.
Alex @ 12:31 am
Filed under: Alltagswahn and Sonstiges
Unser Schiff

Posted on Wednesday 3 February 2010

Hier stehen wir und es steht uns bevor
Wir winken und wir hoffen auf ein Riff
Sperret zu die Tür, sperret auf das Tor
Wagnis treibt uns an und unser Schiff
Zeiten voller Quallen, Geister, die ich rief
Sehnsucht rieb an mir, während ich schlief
Gegenwart und Zukunft gleiten aus dem Griff
Sehnsucht zehrt an uns und unsrem Schiff
Es ist mehr dahinter, uns steht Meer bevor
Sehnsucht treibt uns an und unser Schiff
Es ist Meer dahinter, uns steht mehr bevor
Sehnsucht treibt uns an und unser Schiff
Es ist Meer dahinter, uns steht Meer bevor
Sehnsucht – unser Schiff

Alex @ 3:20 am
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