Posted on Monday 15 December 2008
Danke für das Warten. Vielen Dank auch für das Zuhören. Danke dafür, dass ihr dabei wart und nicht minder danke dafür, dass ich euch Gesellschaft leisten durfte. Danke für das Lachen. Danke dafür, dass ihr nicht alles glaubt. Danke für das Ablenken. Dafür, dass hinterrücks kein Wort fällt, das dies ansonsten nicht getan hätte. Danke für das Dach über dem Kopf. Dafür, dass ein “trotzdem” bei euch zu einem “gerade deshalb” wird. Danke für die Scherze, die guten und die schlechten.  Danke für die unvergesslichen Sechs, uns unvergessliche Sechs. Danke für den Fourier-Transformation-Crashkurs auf Bierdeckeln und für Stringtheorie-Vorlesungen auf Papptellern. Danke für die gemütliche Runde bei Glühwein mit Schuss, der eigentlich ein Schuss mit Glühwein war, irgendwo am nordrhein-westfälischen gefühlten Nordpol. Danke für das Erklären, für eure eiserne Geduld. Danke für unerwartet schöne Anfänge eigentlich ganz alltäglicher Textmitteilungen. Danke für das Um-Hilfe-Bitten. Danke für das Vertrauen. Danke für das Nach-Hause-Bringen. Danke dafür, dass sich endlich wieder etwas echt anfühlt. Danke für bedingungslose Akzeptanz. Danke für die Weltuntergangsmomente, den notwendigen Kontrast zum Glück im Kleinen. Danke für die Machtinstrumente. Danke für ein essbares Mensa-Essen. Danke für das Nicht-zuständig-Sein-und-trotzdem-Tun.
Danke dafür, dass es euch gibt.
Zweifellos gibt es geistreichere Einträge, aber es ist schließlich Weihnachtszeit und es gibt auch einfach Dinge, die gesagt werden müssen.

